Stand: 05/2026
Anbieter:
AuraCode
Vochemer Str. 5, 50969 Köln
E-Mail: info@auracode.de · Telefon: +49 (0) 221 96267727
– nachfolgend „Anbieter" genannt –
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für sämtliche Verträge, die zwischen dem Anbieter und dem Auftraggeber (nachfolgend „Kunde") über die Erbringung von Dienstleistungen, Software-Entwicklung, Lieferung von digitalen Produkten, Hosting-Leistungen, Wartung, Support sowie Beratungsleistungen geschlossen werden. Sie gelten auch für alle künftigen Geschäftsbeziehungen, ohne dass es einer erneuten Einbeziehung bedarf.
(2) Diese AGB richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Verträge mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB werden nicht abgeschlossen.
(3) Entgegenstehende, abweichende oder ergänzende AGB des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, auch wenn der Anbieter ihnen nicht ausdrücklich widerspricht oder die Leistung in Kenntnis solcher Bedingungen vorbehaltlos erbringt.
(4) Der Anbieter behält sich das Recht vor, diese AGB jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu ändern. Änderungen werden dem Kunden in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten AGB als anerkannt. Hierauf wird der Kunde mit der Änderungsmitteilung gesondert hingewiesen.
(1) Gegenstand des Vertrags ist die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Digitalisierung von Geschäftsprozessen. Hierzu zählen insbesondere:
(2) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich vorrangig aus dem schriftlichen Angebot bzw. der individuellen Leistungsbeschreibung des Anbieters. Bei Widersprüchen zwischen Angebot und diesen AGB hat das Angebot Vorrang.
(3) Der Anbieter ist berechtigt, sich zur Erfüllung seiner vertraglichen Pflichten Dritter (Subunternehmer, Cloud-Anbieter, Software-Lieferanten) zu bedienen, ohne dass es einer gesonderten Zustimmung des Kunden bedarf. Die Verantwortlichkeit des Anbieters gegenüber dem Kunden bleibt hiervon unberührt.
(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Website oder in sonstigen Werbematerialien stellt kein verbindliches Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots (invitatio ad offerendum) dar.
(2) Ein verbindlicher Vertrag kommt zustande durch ein konkretes, schriftliches Angebot des Anbieters und dessen Annahme durch den Kunden in Textform (E-Mail genügt) oder durch Zahlung der ersten Rechnung.
(3) Angebote des Anbieters sind, sofern nicht anders ausgewiesen, 14 Tage ab Angebotsdatum gültig.
(1) Der Kunde ist verpflichtet, alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Materialien (Texte, Bilder, Logos, Marken), Zugänge (Domain, Hosting, Drittanbieter-Konten) und Genehmigungen rechtzeitig, vollständig und in geeigneter Form zur Verfügung zu stellen.
(2) Der Kunde benennt einen verantwortlichen Ansprechpartner mit Entscheidungsbefugnis und stellt dessen Erreichbarkeit für Rückfragen, Freigaben und Abnahmen während der üblichen Geschäftszeiten sicher.
(3) Verzögerungen, die der Kunde zu vertreten hat (insbesondere durch fehlende Mitwirkung, verspätete Freigaben oder unvollständige Materialien), gehen nicht zu Lasten des Anbieters. Vereinbarte Termine verlängern sich entsprechend; etwaige Mehrkosten trägt der Kunde.
(4) Der Kunde steht dafür ein, dass alle von ihm überlassenen Inhalte (Texte, Bilder, Logos, Marken, Daten) frei von Rechten Dritter sind und der Anbieter sie im Rahmen des Vertrags nutzen darf. Der Kunde stellt den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter wegen Verletzung von Urheber-, Marken-, Persönlichkeits- oder sonstigen Rechten frei, soweit der Anbieter die Rechtsverletzung nicht zu vertreten hat. Dies umfasst auch angemessene Kosten der Rechtsverteidigung.
(5) Der Kunde ist für regelmäßige eigene Datensicherungen verantwortlich. Eine Pflicht zur Datensicherung durch den Anbieter besteht nur, soweit dies ausdrücklich gesondert vereinbart und vergütet ist.
(1) Termine und Fristen sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich schriftlich als verbindlich vereinbart wurden. Ansonsten handelt es sich um unverbindliche Planwerte.
(2) Verbindliche Termine setzen die rechtzeitige und vollständige Erfüllung aller Mitwirkungspflichten durch den Kunden voraus.
(3) Höhere Gewalt, Naturkatastrophen, Pandemien, Krieg, Aufruhr, Streiks, Aussperrungen, behördliche Maßnahmen, Internet- oder Stromausfälle, Cyberangriffe sowie sonstige unvorhersehbare, vom Anbieter nicht zu vertretende Umstände entbinden den Anbieter für die Dauer ihrer Auswirkungen von seinen Leistungspflichten. Vereinbarte Termine verschieben sich entsprechend. Der Kunde ist nicht zum Rücktritt berechtigt, solange das Hindernis nicht länger als drei Monate andauert.
(1) Alle Preise verstehen sich in Euro zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Soweit nicht anders vereinbart, gilt:
(3) Rechnungen sind ohne Abzug innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum zur Zahlung fällig.
(4) Gerät der Kunde mit der Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz (§ 288 Abs. 2 BGB) sowie eine Pauschale gemäß § 288 Abs. 5 BGB in Höhe von 40 Euro zu verlangen. Die Geltendmachung weiterer Verzugsschäden bleibt vorbehalten.
(5) Bei Zahlungsverzug von mehr als 14 Tagen ist der Anbieter berechtigt, sämtliche laufenden Leistungen (insbesondere Hosting, Zugang zu Anwendungen, Support) bis zum vollständigen Zahlungsausgleich einzustellen, ohne dass dem Kunden hieraus Ansprüche erwachsen.
(6) Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrechte stehen dem Kunden nur zu, soweit seine Gegenansprüche unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind.
(7) Der Anbieter ist berechtigt, Preise für laufende Leistungen einmal pro Kalenderjahr mit einer Ankündigungsfrist von sechs Wochen zum Monatsende anzupassen. Bei einer Erhöhung um mehr als 10 % steht dem Kunden ein Sonderkündigungsrecht zum Wirksamwerden der Erhöhung zu.
Bis zur vollständigen Bezahlung sämtlicher offener Forderungen aus der Geschäftsbeziehung verbleiben alle gelieferten Werke, Quellcodes, Designs, Konzepte, Dokumentationen und sonstigen Arbeitsergebnisse im Eigentum bzw. uneingeschränkten Recht des Anbieters. Der Kunde erhält die in § 9 beschriebenen Nutzungsrechte erst mit vollständiger Zahlung.
(1) Soweit es sich bei den Leistungen um Werkleistungen handelt, sind diese nach Fertigstellung vom Kunden abzunehmen.
(2) Der Anbieter zeigt die Abnahmebereitschaft in Textform an. Der Kunde hat die Leistung innerhalb von 14 Tagen zu prüfen und entweder schriftlich abzunehmen oder konkrete Mängel schriftlich zu rügen.
(3) Erhebt der Kunde innerhalb dieser Frist keine schriftliche Mängelanzeige oder nutzt die Leistung produktiv, gilt die Leistung als abgenommen (fiktive Abnahme).
(4) Unwesentliche Mängel berechtigen den Kunden nicht zur Verweigerung der Abnahme. Sie sind im Rahmen der Gewährleistung zu beheben.
(1) Mit vollständiger Bezahlung des vereinbarten Honorars erhält der Kunde an den vom Anbieter speziell für ihn erstellten Werken ein einfaches, nicht ausschließliches, zeitlich und örtlich unbeschränktes Nutzungsrecht für den vereinbarten vertraglichen Zweck.
(2) Eine Übertragung der Nutzungsrechte auf Dritte sowie eine Bearbeitung oder Veränderung der Werke durch den Kunden oder Dritte bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Anbieters, sofern dies nicht ausdrücklich vereinbart wurde.
(3) Der Anbieter behält sich sämtliche Rechte an verwendeten Bibliotheken, Frameworks, Open-Source-Komponenten, Templates und vorbestehenden Werken (Pre-existing Works) vor. An solchen Komponenten erhält der Kunde lediglich die zur vertragsgemäßen Nutzung des Gesamtwerks erforderlichen Rechte.
(4) Bis zur vollständigen Bezahlung darf der Kunde die Leistung weder produktiv nutzen noch Dritten zugänglich machen. Eine vorzeitige Nutzung gilt als unentgeltliche Lizenzverletzung.
(1) Der Anbieter gewährleistet, dass die gelieferten Leistungen die im Angebot bzw. der Leistungsbeschreibung vereinbarten Eigenschaften aufweisen. Eine darüber hinausgehende Beschaffenheit, insbesondere die Eignung für einen bestimmten, nicht ausdrücklich vereinbarten Verwendungszweck, schuldet der Anbieter nicht.
(2) Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Abnahme bzw. Lieferung.
(3) Mängel sind unverzüglich nach Entdeckung in Textform zu rügen. Offensichtliche Mängel sind innerhalb von sieben Tagen nach Lieferung anzuzeigen, versteckte Mängel innerhalb von sieben Tagen nach Entdeckung.
(4) Bei berechtigten Mängelrügen ist der Anbieter zur Nacherfüllung berechtigt – nach seiner Wahl durch Nachbesserung oder Neulieferung. Schlägt die Nacherfüllung zweimal endgültig fehl, kann der Kunde nach seiner Wahl Minderung verlangen oder vom Vertrag zurücktreten.
(5) Eine Gewährleistung besteht insbesondere nicht für Mängel, die auf folgenden Umständen beruhen:
(6) Der Anbieter schuldet keine permanente, unterbrechungsfreie Verfügbarkeit der Leistungen. Bei Wartungsarbeiten, Updates, Sicherheitspatches oder höherer Gewalt können Leistungen vorübergehend nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung stehen. Eine bestimmte Verfügbarkeitsquote (SLA) wird nur geschuldet, wenn dies ausdrücklich vereinbart ist.
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, für arglistig verschwiegene Mängel, für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes.
(2) Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) – also solcher Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertraut und vertrauen darf – haftet der Anbieter bei leichter Fahrlässigkeit der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
(3) Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters ausgeschlossen.
(4) Die Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn, ausgebliebene Einsparungen, Schäden aus Datenverlust, Betriebsunterbrechung oder Imageschäden ist – außer in den Fällen des Absatzes (1) – ausgeschlossen.
(5) Die Haftung des Anbieters ist der Höhe nach auf die Auftragssumme des betreffenden Einzelauftrags, höchstens jedoch auf 3.000 Euro pro Schadensfall und 10.000 Euro pro Vertragsjahr begrenzt – außer in den Fällen des Absatzes (1).
(6) Der Anbieter haftet nicht für Datenverluste, soweit der Schaden darauf beruht, dass der Kunde es unterlassen hat, regelmäßig und vollständig Datensicherungen durchzuführen und so sicherzustellen, dass verlorene Daten mit vertretbarem Aufwand wiederhergestellt werden können.
(7) Soweit die Haftung des Anbieters ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies in gleichem Umfang auch für die persönliche Haftung von Mitarbeitern, gesetzlichen Vertretern, Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen.
(1) Beide Vertragsparteien verpflichten sich, alle ihnen im Rahmen der Geschäftsbeziehung bekannt gewordenen vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei geheim zu halten und nur zur Erfüllung des Vertrags zu verwenden.
(2) Die Vertraulichkeitsverpflichtung gilt nicht für Informationen, die offenkundig sind, dem Empfänger vor Mitteilung bereits bekannt waren, rechtmäßig von Dritten erlangt wurden oder unabhängig vom Vertrag entwickelt worden sind.
(3) Die Vertraulichkeitsverpflichtung besteht für einen Zeitraum von drei Jahren nach Vertragsende fort.
Die Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten richtet sich nach unserer Datenschutzerklärung. Soweit der Anbieter im Rahmen der Vertragserfüllung im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, schließen die Parteien einen gesonderten Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO ab. Der Abschluss eines AVV ist in der Vergütung enthalten, sofern nicht anders vereinbart.
Der Anbieter ist berechtigt, die für den Kunden erbrachten Leistungen sowie den Namen und das Logo des Kunden zu Referenz- und Werbezwecken auf seiner Website, in Präsentationen, sozialen Medien und sonstigen Werbematerialien zu nutzen. Der Kunde kann dieser Nutzung jederzeit in Textform widersprechen; bereits veröffentlichte Materialien (z.B. Druckerzeugnisse, archivierte Beiträge) sind hiervon ausgenommen.
(1) Bei einmaligen Werkleistungen endet das Vertragsverhältnis mit der vollständigen Leistungserbringung und Zahlung.
(2) Bei laufenden Verträgen (insbesondere Hosting, Wartung, Support, Abonnements) gilt eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart. Der Vertrag verlängert sich automatisch um jeweils weitere 12 Monate, wenn er nicht mit einer Frist von drei Monaten zum Ende der jeweiligen Laufzeit gekündigt wird.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn der Kunde mit einer Zahlung mehr als 30 Tage in Verzug ist, gegen wesentliche Vertragspflichten verstößt oder seine Mitwirkungspflichten trotz Aufforderung wiederholt nicht erfüllt.
(4) Kündigungen bedürfen der Textform (E-Mail genügt).
(5) Bei Beendigung des Vertrags hat der Kunde keinen Anspruch auf Herausgabe von Quellcode, Konfigurationsdaten oder Backups, sofern dies nicht ausdrücklich vereinbart wurde. Eine Datenmigration durch den Anbieter erfolgt nur gegen gesonderte Vergütung nach Aufwand.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(2) Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Köln. Der Anbieter ist jedoch berechtigt, den Kunden auch an dessen allgemeinem Gerichtsstand zu verklagen.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt. Die Parteien verpflichten sich, anstelle der unwirksamen Bestimmung eine wirksame Regelung zu treffen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung möglichst nahe kommt.
(4) Änderungen und Ergänzungen dieser AGB sowie individueller Vereinbarungen bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Änderung dieser Textformklausel selbst. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.
(5) Die Übertragung von Rechten und Pflichten des Kunden aus diesem Vertrag auf Dritte bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Anbieters.
Stand: 05/2026